DGB-GEW Hochschulgruppe begrüßt Beschluss des Landauer Stadtrates sozialen Wohnraum zu schaffen

von Jonas Priester

Die DGB-GEW Hochschulgruppe begrüßt den Beschluss des Landauer Stadtrates vom 25.02.2015 Flächen des Wohnparks am Ebenberg für sozialen Wohnraum zu reservieren. „Bereits im Sommer 2012 hatten wir darauf hingewiesen, dass es in Landau an günstigem Wohnraum mangelt. Damals sah allerdings die Stadtspitze noch keinen Handlungsbedarf.“, so Jonas Priester, Vorsitzender der DGB-GEW Hochschulgruppe.
Die Entscheidung die Schaffung des sozialen Wohnraumes privaten Investoren zu überlassen sieht die DGB-GEW Hochschulgruppe kritisch. „Wir sehen es als Aufgabe der Stadt für günstigen Wohnraum zu sorgen, die nicht privaten Investoren überlassen werden sollte. Schließlich liegt es in der Natur privater Investoren auf Gewinnmaximierung hinzuarbeiten.“, so Priester weiter.
„Wir widersprechen der Auffassung von OB Schlimmer, dass es einer Kommune wie Landau, nicht möglich ist, Wohnraum zu subventionieren (Rheinpfalz, 27.02.). Wenn eine Kommune nur noch Verwalten aber nicht mehr für die Bürgerinnen und Bürger gestalten kann, da die finanziellen Mittel fehlen, stellt sich für uns die Frage, wie können diese Mittel der Stadt zu Verfügung gestellt werden, damit auch das Grundbedürfnis nach bezahlbarem Wohnraum in Landau für alle Bürgerinnen und Bürger gewährleistet werden kann.“

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