DGB/GEW Hochschulgruppe Landau und die DGB Region Vorder- und Südpfalz rufen zur Beteiligung am Protest gegen die Einsparungen an den Universitäten in Rheinland-Pfalz am 10. Juli in Mainz auf

Die DGB/GEW Hochschulgruppe Landau und die DGB Region Vorder- und Südpfalz rufen zur Beteiligung an der Großdemonstration am 10. Juli in Mainz auf.

Am Dienstag, den 10. Juli. werden ca. 500 Studierende aus Landau, sowie Studierende aus Koblenz, Trier und Mainz gegen die Sparpolitik der Landesregierung

im Hochschulbereich in Mainz auf die Straße gehen.

Studierende aus Landau hatten bereits mit Unterstützung durch den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)

erfolgreich den Audimax der Uni Landau für 3 Tage besetzt.

„Die Audimaxbesetzung war ein voller Erfolg. Alle Fachschaften der Uni Landau beteiligten sich an den Protesten und es besteht eine große Solidarität

unter den Studierenden“, so Jonas Priester, Sprecher des Landesstudierendenausschuss der GEW Rheinland-Pfalz. Während der Besetzung

führten die Studierenden eine konstruktive Diskussion mit der Uni Leitung und der Staatssekretärin im Bildungsministerium RLP Vera Reiß,

um ihre Vorschläge zur Verhinderung der geplanten Kürzungen und Schließungen an der Uni Koblenz-Landau vorzustellen.

 

Die Demonstration am 10. Juli in Mainz beginnt um 9:30Uhr vor den Bonifatius Türmen, in denen sich das Präsidialamt der Universität Koblenz-Landau befindet.

Dort findet ab 10 Uhr die Senatssitzung statt, in der die Einsparungen und die Streichung der Musiklehrausbildung in Landau und der Kunstlehrerausbildung in Koblenz

beschlossen werden sollen. Die Einsparungen in den beiden Mangelfächer hätten drastische Folgen für die Rheinland-pfälzische Bildungslandschaft.

Anschließende führt die Demonstration durch die Mainzer Innenstadt zum Bildungsministerium RLP und findet Ihren Abschluss auf dem Gutenbergplatz.

„Wir wollen an diesem Tag in Mainz vor dem Bildungsministerium darauf aufmerksam machen, das das Problem der Finanziellen Kürzungen an den

Hochschulen in Rheinland-Pfalz nicht nur in Landau existiert, sondern das wir alle, also auch die Universitäten in Trier Koblenz und Mainz von den massiven

Einsparungen betroffen sind.“ so Priester weiter.

Als Redner werden neben Studierendenvertretern der Rheinland-Pfälzischen Hochschulen auch Klaus-Peter Hammer, Vorsitzender der GEW Rheinland Pfalz

und Dietmar Muscheid, Vorsitzender des DGB Rheinland-Pfalz sprechen.

 

„Den Studierenden geht es nicht um Luxus, sondern um die Mindeststandards an den Universitäten in Rheinland-Pfalz die Erhalten bleiben müssen.

Die Schuldenbremse des Landes Rheinland – Pfalz darf nicht zur Bildungsbremse werden“, so Rüdiger Stein, DGB - Regionsgeschäftsführer Vorder- und Südpfalz.


Audimax in Landau besetzt

Am Mittwoch haben ca. 900 Studierende der Universität auf dem Landauer Rathausplatz gegen die geplanten Kürzungen an der Uni demonstriert. Der Demonstrationszug bewegte sich durch die Fußgängerzone herauf zur Uni. Nach einem Aufenthalt im Atrium stürmten die Studierendenden Audimax und besetzten diesen.

Bis Freitag soll dieser besetzt bleiben. Am frühen Nachmittag besuchten die Unileitung und Staatssekretärin Verra Reiß die Studierenden, um mit ihnen über die Kürzungen zu diskutieren und sich ihre Forderungen anzuhören.

Von der Landesregierung fordern die Studierenden eine ausreichende Finanzierung der Universitäten, Umsetzung der Wahl-versprechen und Koalitionsvereinbarungen zur Verbesserung im Bildungswesen, Wegfall der Gebäudemieten für Universitätsgebäude und die ändern der Berechnungs-grundlagen für die Kapazitäten.

Von der Universitätsleitung wird der Erhalt der Institute Musik und Kunst an beiden Campi, die Offenlegung der geplanten Sparmaßnahmen und der Alternativen, ein konstruktiver Dialog und die Aufhebung der Sperrfristen bei der Stellenbesetzung gefordert.

Den Studierenden geht es hier nicht um Luxus, sondern lediglich um die Mindeststandards, die gehalten werden sollen. Deshalb wird die Landesregierung dazu aufgefordert vor allem auch finanziell (mit Taten) und nicht nur argumentativ (mit Worten) zu reagieren.


Demokratie wagen – Transparenz zeigen

Unter diesem Motto haben Studierende aus Landau auf die Sparmaßnahmen der Universität Koblenz-Landau während der Hambacher Gespräche am 20.06.2012 aufmerksam gemacht.

Die Hambacher Gespräche stehen passenderweise unter dem Motto: „Wege aus der Verantwortungslosigkeit. Politik und Gesellschaft im Zeichen der Finanz- und Schuldenkrise.“ Nachdem Prof. Dr. Sarcinelli die Veranstaltung mit dem Titel „Die große Gerechtigkeitslücke: Krisenbewältigung zu Lasten der Schwachen?“ eröffnet hatte, stürmten Studierende der Fachschaft Musik, Erz.Wiss. Soz.Wiss, Psych., GruPäd, So.Päd, des Asta und der DGB/GEW-Hochschulgruppe die Bühne, entrollten ihr Transparent mit der Forderung nach mehr Transparenz bei den Haushaltseinsparungen und verdeutlichten dem Anwesenden Publikum, der Presse und Herrn Sarcinelli ihre Forderungen.

Aufgrund finanzieller Einsparungen kommt es an der Universität Koblenz-Landau zu zu massiven Stellenabbau im Bereich der universitären Lehre.

Die Studierenden werden, entgegen der Zusage seitens der Hochschulleitung, jedoch über konkreten Pläne im Unklaren gelassen.

Die Schuldenbremse darf nicht zur Bildungsbremse werden.

 

Deshalb fordern wir die Universitätsleitung dazu auf die geplanten Sparmaßnahmen offen zu legen und mit den Studierenden in einen konstruktiven Dialog zu treten um gemeinsam nach Alternativen und Lösungen zu suchen.“ so Anne-Sophie Trompier, Mitglied der Fachschaft Grundschulpädagogik an der Universität Koblenz-Landau Campus Landau.

Zudem sollte die Landesregierung ihre Finanzierung der Universitäten überdenken und die versprochenen Verbesserungen im Bildungswesen auch in den Hochschulen umsetzten, um keine Verschlechterung zuzulassen.“ ergänzt Jonas Priester, Sprecher des Landesausschuss für Studierende der GEW Rheinland-Pfalz.


Schließung der Institute Musik und Kunst an der Uni Koblenz-Landau vertagt

Am Montag den 15.02. protestierten ca. 60 Studierende im Präsidialamt der Universität Koblenz-Landau in Mainz gegen die Schließung der Institute Musik und Kunst.

Anlass war die stattfindende Senatssitzung bei der die Schließung beschlossen werden sollte. Die Entscheidung über die Schließung der Institute Musik (Landau) und Kunst (Koblenz) wurde nach Protesten der Studierenden auf Mai vertagt.

Eine Mögliche Schließung soll nun im Rahmen eines Gesamtsparpakets der Universität stattfinden um so Transparenz herzustellen.

Der Präsident der Universität Prof. Dr. Roman Heiligenthal signalisierte den Studierenden gegenüber Kompromissbereitschaft und bot Gesprächsbereitschaft an.

"Dies ist ein Teilerfolg auf dem Weg des Erhalt der Institute Musik und Kunst an den beiden Universitätsstandorten." so Jonas Priester, Sprecher des LASS und Mitglied der GEW-Hochschulgruppe Landau. "Wir werden die Musik- und Kunststudierende weiterhin bei ihrem Protest unterstützen und für einen Erhalt der Institute Kämpfen, " so Jonas Priester weiter.

Eine Schließung der Institute hätte gravierende Folgen für die Rheinland-pfälzische Bildungslandschaft. So würden weniger Lehrkräfte in den Mangelfächern Kunst und Musik ausgebildet und in ganz Rheinland-Pfalz wäre es praktisch nicht mehr möglich Förderschullehrer mit dem Fach Musik auszubilden.


DGB/GEW-Hochschulgruppe Landau solidarisiert sich mit den Studierenden des Instituts für Musik an der Uni Landau

Einsparung auf dem Rücken der Studierenden / Schließung hätte Auswirkungen auf ganz Rheinland-Pfalz

 

Die DGB/GEW-Hochschulgruppe solidarisiert sich mit den Studierenden des Musikinstituts an der Uni in Landau. Dort plant die Leitung der Universität die Schließung des Musikinstituts. Begründet wird dies mit der Absicht Geld einsparen zu wollen und mit der landesweiten Schuldenbremse, so der Vorsitzende der DGB/GEW-Hochschulgruppe, Joshua Geiger, heute in Landau.

Geiger rief alle Studierende der Uni in Landau auf, sich an dem Protest der Studierenden am Musikinstitut anzuschließen. Gegen die Schließungspläne und für den Erhalt des Musikinstituts findet eine

 

Demonstration, vom Uni-Campus ins Landauer Stadtzentrum,

am Dienstag, den 22. November 2011

um 10:00 Uhr statt.

 

Die Schließung des Musikinstituts in Landau hätte gravierende Folgen für die Uni und die dort Studierenden, so Geiger weiter: „In Rheinland-Pfalz werden jedes Jahr weniger Lehrer ausgebildet als tatsächlich benötigt. Deshalb ist es ein Glücksfall, dass die Zahl der Studierenden in Landau im Fach Musik kontinuierlich anwächst. Für die Studierenden selbst hätte eine Schließung erhebliche negative Folgen: in Landau könnten dann weder Realschule-Plus, noch Grundschullehrer im Fach Musik ausgebildet werden. Da der Campus in Landau zudem der einzige in Rheinland-Pfalz ist, an dem Förderschullehrer mit Schwerpunkt Musik ausgebildet werden gäbe es dann hierzu keine Möglichkeit mehr.“