DGB-GEW Hochschulgruppe begrüßt Mietpreisbremse

Landau: Die DGB-GEW Hochschulgruppe begrüßt die vom Kabinett beschlossene „Kappungsgrenzen-Verordnung“, die auch für Landau gelten soll. Bereits im Sommer 2012 hatte die DGB-GEW Hochschulgruppe, durch eine Zeltaktion auf dem Landauer Rathausplatz, auf den Wohnraummangel in Landau aufmerksam gemacht. „Umfragen unter Studierenden hatten damals bereits ergeben, dass die Mietpreise deutlich über dem Mietspiegel für Landau liegen.“, so Jonas Priester, Vorsitzender der DGB-GEW Hochschulgruppe.

 

„Besonders erfreut sind wir auch über die Einsicht der Stadtspitze darüber, dass in Landau Wohnraummangel herrscht.“, so Jonas Priester weiter. Aus Sicht der DGB-GEW Hochschulgruppe ist es allerdings mit dieser neuen Verordnung noch nicht getan, da diese nicht für Neuvermietungen gilt. „Wir erwarten vom Bundesjustizministerium, das geplante Bundesgesetz, das dies ändern soll möglichst schnell in den Bundestag einzubringen. Das rheinland-pfälzische Finanzministerium fordern wir dazu auf, möglichst zeitnah nach Verabschiedung des Gesetztes eine entsprechende Verordnung zu erlassen. Studierende auf Wohnungsuche müssen wirksam vor überhöhten Mieten geschützt werden.“


Wohnungsnot in Landau – Hochschulgruppe hilft

Zu Beginn des Wintersemesters 2012/13 nahm der Wohnraummangel in Landau katastrophale Zustände an. So mussten einige StudentInnen anfangs in Autos oder Hotelzimmern für bis zu 80€ die Nacht schlafen. Da weder Stadt noch Universität auf diese Zustände reagierten, griff die DGB-GEW Hochschulgruppe Landau ein. Joshua Geiger und Jonas Priester übernahmen federführend die Vermittlung von Übergangslösungen für die Betroffenen. So meldeten sich zahlreiche WGs, die noch eine Couch oder ähnliches frei hatten, um Übergangsweise einen Studierenden aufzunehmen.

Die Presse berichtet auch über diese Aktion und so meldeten sich auch Menschen aus der Landauer Bevölkerung, die noch Wohnungen zur Verfügung stellen konnten. „Das Angebot wurde sehr gut angenommen, nur das nächste Mal müssen wir bereits früher darauf vorbereitet sein.“, resümiert Jonas Priester die Aktion.

Entstanden ist die Idee zur Aktion nach der Erstsemesterbetreuung. An einem Stand hatte die Hochschulgruppe über die Gewerkschaft informiert und eine Umfrage zur Wohnraumsituation durchgeführt. Zahlreiche Studierende kamen aber auf die Hochschulgruppe zu in der Hoffnung einen Wohnung vermittelt bekommen zu können. „Eine Studentin konnten wir bei Jonas unterbringen, bei dem war nämlich kurz vor Semester Beginn etwas frei geworden und für die anderen haben wir dann die Vermittlung gestartet“, so Joshua Geiger, Sprecher der Hochschulgruppe.

Nachdem die Hochschulgruppe bereits im Juli durch eine Zeltaktion auf dem Rathausplatz auf die Situation hingewiesen hatte, hatte sie nun bewiesen, das sie nicht nur fordert sondern auch handeln kann. Doch das Engagement einer Hochschulgruppe soll nicht die Aufgaben einer Universitätsstadt erledigen und so wurde dem Stadtrat bei der nächsten Bürgerfragestunde ein Besuch abgestattet.

Der Landauer Oberbürgermeister zeigte kein Verständnis dafür, das man sich mit diesem Problem an ihn wandte, schließlich habe er seine Tochter zur Selbständigkeit erzogen und sie hat in Berlin auch etwas ohne die Hilfe vom dortigen Oberbürgermeister gefunden und dies würde er von anderen Studierenden in Landau auch erwarten können. Doch natürlich gibt sich die Hochschulgruppe mit solch einer unverschämten Abweisung nicht zufrieden und so wurde dem Oberbürgermeister nochmals das Angebot eines Persönlichen Gesprächs ohne Presse gemacht, auf das er nach einem Gespräch mit Universitätsleitung und AStA zurückkommen möchte.


Soli Infostand der DGB - GEW Hochschulgruppe am Campus Landau - 24.10.2012

Die DGB - GEW Hochschulgruppe der Uni Landau, war heute mit einem Soli - Infostand vor der Mensa am Campus vertreten.

Damit wollten wir auf die Demo, die zur gleichen Zeit am Campus Koblenz stattfand, aufmerksam machen.

Mehrere Hundert Studierende und Mitarbeiter gingen unter dem Motto: „Keine Kohle, keine Bildung, keine Zukunft“ gegen weitere Mittel Kürzungen und die Prekäre Beschäftigung vieler MitarbeiterInnen am Campus Koblenz auf die Straße.

 

Gleichzeitig führten wir unter dem abgeänderten Motto aus Koblenz: „Keine Wohnung, keine Bildung, keine Zukunft“ unsere Nachvermittlungsaktion für Studierende ohne Unterkunft in Landau weiter und befragten Studierende nach ihrer Wohnsituation.

Besuch am Infostand erhielten wir vom SWR "DASDING", die über die aktuelle Wohnraumsituation von Studierenden in Landau berichteten.


Zelte auf dem Marktplatz

Mit 10 Zelten hat die DGB/GEW-Hochschulgruppe am Donnerstag, den 28.06. den Landauer Rathausplatz belagert. Ziel dieser Aktion war es auf den Wohnraummangel in Landau hinzuweisen. Bei einer Podiumsdiskussion mit Vertretern der Stadtratsfraktionen der SPD und der Grünen, sowie der Vorsitzenden des Studierendenwerkes Vorderpfalz, Oberbürgermeister der Stadt Landau und einem Vertreter der Hochschulgruppe wurde über das Thema Wohnraummangel in Landau diskutiert. Bis auf den Oberbürgermeister waren sich anfangs alle einig, das die Wohnraumsituation in Landau problematisch ist. Jedoch ließ sich der Oberbürgermeister im Lauf der Diskussion davon überzeugen, das die Wohnraumsituation nicht so hervorragend ist, wie er noch am Anfang der Diskussion darstellte. Man einigte sich darauf, das man gezielt zu Beginn des nächsten Semesters einen Aufruf an die Landauer Bevölkerung starten wolle doch freistehende Wohnungen an Studierende zu vermieten.Momentan werden neben dem im Bau befindlichen Wohnheim zwei weiter Wohnheime geplant. Da sich ein Wohnheim über 30 Jahre rechnen muss reichen die geplanten Kapazitäten nicht aus um den aktuellen Bedarf zu decken. „Der gemeinsame Aufruf von der Stadt Landau, dem Freundeskreis der Universität und den Studierenden ist ein Schritt in die richtige Richtung. Allerdings sollte sich die Stadt Gedanken machen, wie auf kurzfristige steigende Bedarfe an Wohnraum in den nächsten Jahren reagiert werden kann.“, bewertete Jonas Priester, Vertreter der DGB/GEW-Hochschulgruppe, das Ergebnis der Diskussion.


Zelten auf dem Marktplatz? - Wir wollen wohnen!

Eine Umfrage der DGB/GEW-Hochschulgruppe hat ergeben, dass mehr als 20% der StudienbeginnerInnen gerne in Landau wohnen würden, allerdings kein Wohnraum finden. 84% der Studierenden insgesamt sind ebenfalls der Meinung, dass die Wohnraumsituation in Landau prekär ist. Bundesweit fehlen laut einer Schätzung des deutschen Studierendenwerks 25.000 Wohnraumplätze.

Unserer Meinung nach muss hier dringend mit einer Erhöhung des Wohnraums für StudentInnen reagiert werden.

Deshalb werden wir am 28.06. von 13.00 bis 19.00Uhr auf dem Marktplatzzelten. Um 16:30Uhr wird es eine Podiumsdiskussion u.a. mit dem Landauer Oberbürgermeister geben.

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr uns unterstützt und wir viele von euch in unserem „Protestcamp“ begrüßen dürfen.


Ersti freut sich über "Mobile 1-Raum Wohnung in Uninähe"

Die Gewinnerin der Verlosung bei der Erstsemesterbegrüßung hat bei dem Treffen der DGB-GEW-Hochschulgruppe am 24.05. ihren Preis: ein Zelt überreicht bekommen.

Symbolisch verschaffte die Hochschulgruppe hiermit einer Studentin dringend benötigten Wohnraum in Landau.

Eine Umfrage die unter den Studierenden im Rhamen der Ersti-Begrüßung durchgeführt wurde ergab, dass 59% der Befragten Erstsemester der Meinung sind, dass es in Landau nicht genügend bezahlbaren Wohnraum in Landau gibt, 34% konnten die Situation nicht einschätzen und nur gerade einmal 7% waren mit der Wohnaraumsituation in Landau zufrieden. 52% der Studierenden die nach Landau pendeln würde gerne in Landau wohnen: Ein starkes Zeichen dafür, das nicht genügend Wohnungen vorhanden sind.


"Pendelst du noch oder wohnst du schon?"

Im Rahmen des Bildungsstreik 2011 begannen wir die Wohnraumsituation für Studenten in Landau zu erheben. Mit einem Fragebogen fragten wir die Studierenden ob und wie sie in Landau wohnen oder aus welchen Gründen sie pendeln.

Ebenfalls fragten wir sie nach ihrer Einschätzung, ob es genügend Wohnraum für Studierende in Landau gibt.

 

82% der Befragten waren der Meinung, das es nicht genügend Wohnraum in Landau gäbe, nur 3% waren der Meinung, das genügend Wohnraum vorhanden ist.

 

Die meisten in Landau wohnenden Studenten fanden ihre Wohnung übers Internet (58%). Falls ihr also selbst noch auf der suche seit kann euch dies eine gute Quelle sein. Aber auch über Schwarzes Brett und Zeitung wurden einige fündig, also auch hier lohnt sich ein Blick.

 

Wir werden uns auch weiterhin mit dem Thema beschäftigen und uns für eine Verbesserung der Situation einsetzen.